Warum, Wofür, Wieso...

Für Dich:
Meine Arbeiten lassen Dich Natur neu spüren & neu entdecken. Die Bilder und Objekte laden dich ein, Deine innere Natur, unseren Lebensraum und unsere Mitgeschöpfe zu würdigen und die Verbindung zu Dir selbst, zu ihnen und zur Natur zu vertiefen.


Meine Arbeiten laden Dich ein zum Staunen, Fragen und Entdecken. Fokus entsteht, alles andere tritt dabei in den Hintergrund. Abschalten und Entspannen wird möglich.  Zur Ruhe kommen & zu Dir selbst finden beginnt hier.
In der Ruhe lässt sich Wesentliches erkennen und erlauben.
Naturdetails wieder und neu wahrzunehmen macht bewusst, dass Du eingebunden bist in alles natürliche Leben und mit diesem untrennbar verbunden.

Womit wir uns umgeben, beeinflußt uns.
Meine Arbeiten nähren Deine Seele und sprechen ihre Sprache. Um Dich auf Deinem Weg zu unterstützen.

Mein Warum:
Natur zu würdigen – unsere innere Natur und die natürliche Welt.

Natur ist Leben.
Dazu gehört für mich die natürliche Welt bzw. unser Lebensraum Natur, wie auch jede individuelle, persönliche Wesensnatur.
Alles Leben hat Freiheit, Achtung, Wertschätzung und Respekt verdient.

Mein Wofür:
Artgerechtes Leben für Alle Wesen.
Das bedeutet: Mehr Mitgefühl, Respekt und ein Liebevolles Miteinander zwischen Menschen, Tieren und natur.

Wieso:
Viele Menschen sehnen sich nach Ruhe, Wesentlichkeit und mehr Verbindung zur Natur.
Denn wir leben zu entkoppelt von unserem natürlichen Lebensraum.

Wir, unsere Mitgeschöpfe und unser Planet leiden unter der von uns verursachten Ressourcenausbeutung.
Dabei würde es uns allen besser gehen, wenn wir Menschen uns wieder mehr an der Natur orientieren würden – auch an unserer eigenen und ihren Bedürfnissen nach Wesentlichkeit und Entschleunigung.

Meine Story und Philosophie

Geboren und aufgewachsen bin ich mitten in Deutschland, in den 70 er Jahren, auf dem Land, direkt am Waldrand – bzw. gefühlt mehr im Wald als Zuhause. Naturnähe und Naturverständnis waren damals noch wesentlicher Teil des Lebens.
Durch viel Draußensein in Wald, Wiesen, Feldern, auf Wanderungen oder im Gemüsegarten der Großeltern wuchs ich in ein direktes Naturverständnis hinein. Dass alles in der natürlichen Welt in Kreisläufen und Rhythmen miteinander verbunden und vernetzt ist, erlebte ich dabei immer und überall.

Malen, Gestalten, in der Natur sein, den Wald immer mit allen Sinnen zu erleben, war schon immer genauso natürlich und wichtig für mich – ich konnte das einfach nicht nicht tun.
Das alles bedeutet Leben, Glücklichsein und Flow für mich. WEnn ich in der Natur bin, kann ich auftanken, Stress abbauen und wieder zur Ruhe kommen. Das innerliche Zuviel baut sich ab. Wenn die Nerven summen und der innere Arbeitsspeicher überquillt, gehe ich in den Wald und sammle mich. Werde unwesentliches wieder los und kann mich wieder spüren. Unendliche Wohltat.

Natursehnsucht, Kreativität, Gestaltungsdrang, vernetztes Denken und Sensitivität sind bauartbedingt Teile meiner persönlichen Natur. Wir alle haben die eigene persönliche Natur und Funktionsweise, um sie zu erkennen, zu respektieren, zu leben, zu verwirklichen um sie zu nutzen. Zum Wohle des großen Ganzen.

Unsere menschgemachte Welt und das Leben in unserer Gesellschaft wird seit Jahrzehnten immer schneller immer synthetischer.
Das spürte ich auch in meinem Leben, durch die Schulzeit und später umso mehr in der Arbeitswelt.
Wie viele andere Menschen auch, wuchs ich hinein in immer unnatürlichere, artfremdere Anforderungen.
Nach der Schulzeit waren es Arbeitsstellen und festgelegte Berufsbilder, die unnatürliche Anpassung forderten und mich zwangen, wesentliche Bedürfnisse zu verleugnen und zu unterdrücken. Die Folge war Dauerstress, die arbeitsfreie Zeit reichte nie zum erholen.
Diese Art zu leben machte weder wirkliche Freude, noch wirklich glücklich oder gesund.

Immer waren es die Naturerlebnisse, gestalten und kreatives Tun, was mir half zu entspannen und wieder Ruhe und Wesentlichkeit zu spüren. Beides half mir, wieder die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und das zu tun was mir gut tut.

Die Suche nach einem passenderen Beruf führte zu einigen Ausbildungen, etlichen künstlerischen Weiterbildungen und einem nebenberuflichen Kunststudium. In vielen kleinen Schritten fand ich zurück in die für mich richtige Richtung. Der Weg war langwierig und herausfordernd und gipfelte in der Entscheidung, mein Leben endlich so zu gestalten, wie es meiner eigenen Natur und Funktionsweise entspricht. Mit dem Ziel, auf gesunde Weise konsequent meiner Intuition, meinem Herzen und meinem Naturell folgen und aufzuhören mit selbstzerstörerischer Anpassung. So begann ich in 2016 die künstlerische Selbständigkeit.

Natürliches Leben und Naturverbindung sind wesentliche Lebensthemen für mich. Auch das Erkennen, Respektieren und Leben der eigenen Funktionsweise ist bisher eine nicht endenwollende Herausforderung.

So sehe ich die Verwobenheit des Menschen ins natürliche Leben und die natürliche Welt als Dreh-und Angelpunkt im menschlichen Leben. Alles was wir in unserem Leben gestalten und tun, geschieht auf dieser Basis. Hier hat jede_r einzelne von uns seinen Ankerpunkt.

Wenn wir das begreifen und unser Leben in ein natürliches Eingewobensein mit dem Planeten einbetten, finden wir Halt, Klarheit und Ausrichtung.
Die natürliche Balance und Vernetzung in allen Wesen zu erkennen und mit dieser interaktiv zu leben, nährt, gibt Sinn und Aufgabe. Dieses Ziel dient uns als Menschen weit mehr als jede künstliche Ersatzbefriedigung .

 

So lebe ich

Mit Mann, Hund und einigen „wilden“ Besuchern und Gästen … also Wildvögel, Igel (endlich wieder !), Fuchs, Marder, Siebenschläfer, Waschbär, Reh, Wildschweine, (Fleder-) Mäuse
im Garten und direkter Nachbarschaft, lebe und arbeite ich auf dem Land, in einem verschlafenen Ortsteil von Braunfels, in Mittelhessen.
Wald, Feld und Wiesen sind in direkter Nachbarschaft.

Braunfels hat übrigens eine lange und bewegte Geschichte und daher thront über einer malerischen mittelalterlichen Altstadt ein beeindruckendes und sehenswertes Schloß.

Mit meinen Lieben lebe ich in einem über hundertjährigen Haus, welches zur damaligen Kornmühle des Ortes gehört. Tatsächlich war in diesem Haus, bis 1972, die Brotbackstube und Bäckerei untergebracht.
Die Fachwerk-Mühle steht auch nach über dreihundert (!) Jahren noch, ist jedoch nicht mehr in Betrieb. So sind wir umgeben von der lange zurückreichenden Geschichte des Ortes, hören und lesen davon, leben auf (und sogar in) ihren Fundamenten, sind dabei zugleich eingewoben in die Digitalisierung und sich weiterentwickelnden Automatisierung und Robotisierung.
Seit 2012 lebe ich genußvoll vegan und komme seit vielen Jahren ohne Flugreisen aus ohne dass mir was fehlt. Mein Leben ist entschleunigt und so nachhaltig wie Handel und Infrastruktur es hier erlauben, viele PKW-Kilometer braucht es hier nicht, denn von SoLaWi und Bio-Hofladen in geringer Entfernung kann man hier wunderbar gesund und ökologisch leben. Der angeblich „so schlimme Verzicht“ (meine persönliches „Unwort“ des Jahres 2019) den die Menschen vermeintlich durch eine ressourcenschonende Lebensweise erleiden sollen, empfinde ich absolut nicht. Ganz im Gegenteil: die Lebensweise beschenkt, nährt und erfüllt mich weit mehr als die vorherige.
Übrigens ist das Leben auf dem Land ein guter Gegenpol zur zunehmenden digitalen, virtuellen, beruflichen Beschleunigung des Lebens, die so viele Menschen überfordert.

Rundum erlebe ich die Natur und ihre Veränderungen, verfolge natürlich die Entwicklungen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Nutze selbst gerne die Möglichkeiten von Digitalisierung und world wide web für die eigene Arbeit und Selbständigkeit.
All das ergibt ein extrem kontrastreiches Bild, was mich künstlerisch sehr inspiriert. Und was mir deutlich macht, wie die Menschen mit der Natur umgehen –  wie achtlos bisher, und auch wie nebensächlich für viele Menschen und v.a. für die Unternehmen,  die Natur geworden ist. Die Gegenbewegungen sind da, zum Glück, und wachsen, doch auch in 2019 sind sie noch zu wenige und noch nicht stark genug.
Überall seh ich soviele Gründe, dass wir Menschen uns – jeder einzelne ganz persönlich – unbedingt wieder mit der Natur verbinden und verbünden müssen.  Jeder einzelne Mensch muss tiefe Empathie und Liebe für die Natur entwickeln. Das sehe ich als notwendige Basis für ökologisches handeln, leben und wirtschaften.
Wir müssen unbedingt wieder verstehen und sehen lernen, was Natur ist, was sie bedeutet, wie sie funktioniert und wie unser eigenes alltägliches Verhalten ihr schadet und nützen kann. All das treibt mich in meiner Arbeit an.

Vita

• 2019 „Kunst in Licher Scheunen“, Lich;
„Erinnerung an Phantasie & Natur“, Braunfels
• 2018 „NaturNah“, Kurpark Braunfels
• 2017 Atelier-Ausstellung im November und Dezember
• 11/2017 hauptberufliche künstlerische Selbständigkeit
• Ab Juni 2016 freiberufliche künstlerische Selbständigkeit im Nebenerwerb
• Ab 2015 Atelier in der alten Mühle, Braunfels-Philippstein
• 2012 Ausbildung Grafikdesign (OfG)
• 2009 Projekt & Ausstellung „Künstler gegen Armut“, Wiesbaden
• 2007 Einzelausstellung Wetzlar
• 2006 Ausstellung in Oberschneisingen/Schweiz
• 2005 Einzelausstellung in Glashütten/Taunus
• 2001-2005 Kunststudium an der Wiesbadener Freie Kunstschule (WfK)
• Ab 1996 kontinuierliche Weiterbildung i.d. Bildenden Kunst, u.a. Justus-Liebig-Universität Gießen & Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
• 1994 & 1995 Europäische Kunstakademie Trier
• 1993 Ausgebildete Küchen-und Einrichtungsplanerin
• 1991 Allg. Hochschulreife