6 Gründe, warum ich Kunst & Coaching liebe

Im Kunst- und Coaching-Atelier

Darum liebe ich es, zu coachen, Kunst zu machen und Kunst zu erleben!

Wenn die eigenen Lieblingsstärken und Lieblingsfähigkeiten ihren angemessenen Platz im (Berufs-) Leben bekommen, kann das enorm zufrieden machen.
So geht es mir mit dem coachen und mit künstlerischer, kreativer Arbeit.

Für hochsensible bzw. feinfühlige Menschen kann das ein guter Weg sein, mehr Zufriedenheit und Entspannung ins Leben einzuladen.

Wie man die eigenen Lieblingsstärken und -fähigkeiten erkennt?
Daran, dass sie sich wie (seelische, mentale oder emotionale) Nahrung anfühlen und ihre Ausübung emotional und sensorisch ’satt‘ und glücklich macht.
Oft findet man sie auch eingebettet (oder versteckt) in Sehnsüchten, Bedürfnissen oder Wünschen.
Wenn es gelingt, den eigenen Lieblingsstärken und – fähigkeiten mehr Raum im Leben zu geben, ensteht eine Zufriedenheit, die zum entlastenden Ausgleich wird für die vielen Webfehler der Realität.

Ich hoffe, ich kann dich mit diesem Beitrag dazu inspirieren, deine Lieblingsfähigkeiten und – stärken mehr zu leben!
Hier sind meine 6 Gründe, warum ich Coaching und Kunst liebe:

 

1: Hauptwerkzeug: Feines Fühlen & Wahrnehmen 

Kunst & Coaching absolute Domänen für feines Fühlen & empfindsames Wahrnehmen.

In der beruflichen Tätigkeit ist das für mich das Schönste, wenn die eigene Funktionsweise auch im Beruf voll und ganz zur Wirkung kommen darf, statt (sehr) stark unterdrückt werden zu müssen, weil die Tätigkeit oder das Arbeitsumfeld das erfordern (was gesundheitliche Folgen hat).
Im Gegensatz zu vielen anderen beruflichen Bereichen sind hier die feinen Sensoren und die umfassenden Wahrnehmungsfähigkeiten das wichtigste und zentrale – unverzichtbare – Arbeitsmittel.
Für feinfühlige Menschen ist es oft ein großes Bedürfnis, ihre Lieblingsstärken und Lieblingsfähigkeiten beruflich oder und privat einzusetzen und damit sinnstiftend zu wirken.

Das trifft hier für mich voll zu und macht sehr zufrieden und glücklich.

Dabei ergänzen sich die beiden Bereiche Kunst & Coaching für mich und nähren auch den High Sensation Seeker-Teil in mir.

2: Kommunikation

Kunst & Coaching sind Arten der Kommunikation.

Coaching ist die direkte, interaktive und gestaltende Kommunikation mit meinen Coachees – sie oder er steht im Mittelpunkt. Hier darf ich meine Empathie voll und ganz einbringen.
Als Coachin halte ich mein Ego raus, nehme Abstand von „ICH“ oder „MEINS“ und begleite die Coachees in ihrem besten Interesse.
Hier kommt es auf mir auf achtsame, feinste Wahrnehmung an, damit ich mein Gegenüber in dessen Individualität und Anliegen wahrhaftig sehe und ihr oder ihm den nötigen Entfaltungs-Raum gebe und aufrecht halte.

Im künstlerischen Schaffen dagegen ist mein individueller Selbstausdruck gefordert. Kunst kommuniziert Botschaften, Emotionen und Energien.
Hier darf und muss ich meine Position vertreten, um dem Werk Leben und Bedeutung zu geben.

Hier kommt es auf feinsinnige, ausdrucksstarke, kreative und divergente Interaktion an zwischen der Botschaft, Technik & Material.

3: Kreativität

Nicht nur in der Kunst ist viel Kreativität gefragt, sondern auch im coachen.

Im Coaching verbinde ich leidenschaftlich gerne Empathie mit Kreativität, denn das unterstützt meine Coachees dabei, neue Perspektiven und Möglichkeiten zu finden.
Wenn es darum geht, mein Gegenüber zu spiegeln oder Zusammenhänge verständlich zu machen, ist Schöpfungsdrang das ideale Tool, um einfühlsam individuelle Beispiele und richtige Worte zu finden.

Künstlerische Arbeit ist das Erfinden bzw. Erschaffen neuer, oder fremder, oder verrückter, oder unmöglicher Welten.
In der Kunst ist alles möglich, was in unserer realen, normalen Welt nicht funktioniert.
So hat das Turmfenster keine Mauern, die Wiese am Stiel ist rund, und im Luftschloss gibt es hügelige Fliesen.

4: Überraschend und Spannend!

Ich liebe es sehr, Kunst von anderen Künstler*innen wahrzunehmen und mich damit in eine neue Welt einzufühlen und sensorisch, energetisch und geistig darin unterwegs zu sein.
Kunstmuseen sind magische Orte für mich, ganz besonders die für Moderne Kunst.
Es ist wie ein Umherwandern in fremden Möglichkeitsräumen.
Super inspirierend, horizonterweiternd, bewegend, berührend, bereichernd, intensiv  – Raum für die Seele, Kommunikation für die Sensoren – ein Fest für die Sinne.

Schwarz-Weiß-Beitragsfoto SE und Hund auf Burgzinnen

5: Verbindung & Verbundenheit

Das schönste an Coaching wie auch künstlerische Arbeit ist, dass die Tätigkeiten auf Verbindung und Verbundenheit beruhen.

Um meine Coachees optimal zu begleiten, ist es wichtig, mit ihnen mitzuschwingen, sozusagen auf ihrer Wellenlänge zu sein, und trotzdem den oft vorhandenen Problemknoten des Gegenübers von allen Seiten zu durchdringen um die Zusammenhänge zu erkennen. Dann lassen sich geeignete Fragen und Übungen anbieten, um den Knoten so weit wie möglich aufzulösen und in Lösungsansätze zu verwandeln.

In der Kunst liebe ich es, durch die Botschaft meiner Arbeiten Kunden zu erreichen und zu berühren. Die Verbindungen, die durch die Kunstwerke entstehen, empfinde ich als wertvolle Herzens-Bereicherung.

6: Energetische Botschaften

In der Kunst gestalte ich energetische Botschaften.
Ich liebe es, auf dieser Ebene wirken zu dürfen.
Jedes Kunstwerk hat seinen ganz eigenen Charakter und kommuniziert sensorisch wie emotional. Die Energie die ich in das Werk einwebe, kommt gerade bei feinfühligen Menschen deutlich an.
Ich liebe es, auf diese Weise zu kommunizieren und zu gestalten.
Damit nehme ich auch Einfluss auf einen bestimmten Ausschnitt der Welt, bzw. auf die persönliche Welt meiner Kunden. Damit verbinde ich die Verantwortung, gemeinwohlorientiert, wertebewusst und integer zu gestalten.

Im Coaching nehme ich energetische Botschaften des Coachees auf und darf mit diesen arbeiten. Z.B. indem ich sie in Worte fasse um Unbewusstes zu spiegeln.
Oder verborgene Themen auf diese Weise erkennen und ansprechen kann.
Hier liebe ich es, dass ganz feine Sensoren ein unverzichtbares  Werkzeug sein dürfen

7: Offenheit

Kunst und Coaching sind Tätigkeiten, die große Offenheit erfordern. Ich liebe es sehr, dass hier kein Dogmatismus, Schubladendenken und keine Engstirnigkeit hin gehören.
Es ist einfach nicht mein Modus.
Kunst lässt sich natürlich auch engstirnig oder dogmatisch machen – aber für mich ist das ein Widerspruch in sich.

Das Schöne ist, dass in der Kunst Themen Raum bekommen, die mich bewegen und die auf die ich mit großer Offenheit einlassen darf – sie von allen Winkeln und mit Rundumblick alle ihre Facetten zu erforschen.

Im Coaching lerne ich einen Teil der Welt meines Gegenübers kennen und darf mich achtsam und mit Offenheit darauf einlassen, um daraus zielführende Fragen und Übungen abzuleiten.

Hochsensible Menschen haben ganz oft reichlich schlummernde Lieblingsfähigkeiten und -Stärken. Kennst du deine schon alle?
Bekommen sie ihren würdevollen Raum in deinem Leben?

Komm, lass‘ uns miteinander reden!

Bildnachweise: Sandra Egert, 2025